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ABD-RU-SHIN
Vorträge und Publikationen von J.N.Luzenko
J.N. LUZENKO

Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft

Die Zehn Gebote Gottes und das Vaterunser

Auf der Suche nach Gerechtigkeit

VORTRÄGE UND PUBLIKATIONEN VON
JURIJ NIKOLAEWITSCH LUZENKO

1 Vorwort - Buch "Auf der Suche nach Gerechtigkeit"
2 Wer hindert uns die Wahrheit zu erkennen? Wer trägt die Schuld an unserem Fall?
3 Weltaufbau
4 Der Sinn des Menschendaseins. Der Sündenfall.
5 Der Mechanismus, bei dem Krankheiten entstehen
6 Wo beginnt eine Krankheit?
7 Groll schlägt auf die Nackengegend
8 Wahrer Glaube bringt Gesundheit und Erfolg
9 Moralische Gesetze sind erstrangig, Gesundheit – zweitrangig
10 Wirkungsmechanismus des Gesetzes:«Was wir säen, das ernten wir».
Das Verständnis für Demut und Gerechtigkeit.
11 Mission Jesu Christi
12 Das Buch von Abd-ru-shin«Im Lichte der Wahrheit».
Die Fehler esoterischer und konfessioneller Theorien.
J.N. Luzenko
13 Die Ankunft des Menschensohnes, des zweiten Gottessohnes.
14 Das Jüngste Gericht und das Ende der Lügen-Ära.
15 Der Rettungsweg – die Erfüllung Gottes Gesetze
16 Arbeitsformen: Vorlesungen, Seminare, Schule
17 Gedanken, Gefühle, Empfindungen
18 Worin bestand der Fehler des Vaters Men
19 Klopfet an und es wird aufgetan
20 Das Schicksal spielt nicht mit dem Menschen
21 Warum werden wir krank?
22 Das Geheimnis des Familienglücks – liegt in uns selbst
23 Mann und Frau Interview mit J. N. Luzenko
24 Den Minotaurus töten
25 Den rechten Weg finden
26 Der wahre Sinn der zehn Gebote Gottes

 

9. Moralische Gesetze sind erstrangig,
Gesundheit – zweitrangig

Leo Tolstoi sagte: «Ein Wort – eine Tat.» Aber nicht nur Worte, sondern auch Gedanken und sogar Gefühle sind auch Taten. Jedes Wort, jeder Gedanke und ein beliebiges Gefühl (Angst, Neid, Hass), erschafft eine bestimmte Form in entsprechender Welt oder auf entsprechenden Stromwellen. Gerade darin besteht auch das System der menschlichen Verantwortung vor dem Raum und vor Gott.
Viele meinen: Wenn ich jemandem schlecht begegnet bin, ihn geschlagen oder bestohlen habe, dann habe ich aus der Sicht Gottes schlecht gehandelt. Doch wenn ich nur daran gedacht habe, dass es gut wäre jemanden zu schlagen oder zu bestehlen, habe ich doch auf der physischen Ebene noch nichts getan, warum bestraft man mich dann? Für Gedanken? Ja, genau so ist es. Ein Gedanke – ist auch eine Tat. In der ganzen Menschheitsgeschichte kamen einige Male Propheten, Boten, die uns lehrten: «Menschen, lebt nicht in Sünde, das ist doch euer Untergang…»
Das berührte die Menschen, doch später verjagten oder töteten sie erneut den Propheten, erfanden ein neues Märchen (Konfession) und lebten weiter wie zuvor. Eine Generation nach der anderen, ein Jahrhundert nach dem anderen, eine Heuchelei nach der anderen.

«Was man sät, das erntet man (um Vielfaches mehr).»
Es gibt kaum einen Menschen, der dieses Bibelzitat nicht kennt. Aber wie viele denken über dieses Zitat nach? Wie viele befolgen die moralischen Gesetze? Reizbarkeit, Empfindsamkeit, Eifersucht, Hochmut, Neid… - es ist praktisch unmöglich einen Menschen zu finden, der wenigstens einen oder zwei dieser Eigenschaften nicht hat.

Mein Kumpel hat mir mal das geliehene Geld nicht zurück gegeben. Als ich ihn daran erinnerte, sagte er: «Verstehst du, ich kann dir das Geld nicht geben, weil ich vorhabe mit meiner Familie im Ausland Urlaub zu machen.» Einfach absurd – wieso mit meinem Geld Urlaub machen? Folglich, mein Vertrauen missbrauchend, hat man mich praktisch bestohlen. Natürlich war ich furchtbar verletzt und zornig.
Aber was sollte ich tun? Nach Schlägertypen suchen? Dann werde ich selbst zum Verbrecher. Und dann erinnerte ich mich: «Was man sät, das erntet man» - das bedeutet also, in meiner Vergangenheit war etwas, wofür ich jetzt umso mehr bezahlen muss. Wenn das so ist, welches Recht habe ich dann, mich auf diesen Menschen zu beleidigen? Natürlich sind wir heute nicht mehr befreundet und ich möchte mit ihm auch nichts mehr zu tun haben, aber ich darf auch keinen Groll oder Hass gegen ihn hegen. Ich habe ihm verziehen – nicht mit dem Verstand, sondern ehrlich von Herzen – mir wurde leichter.

Ich muss sagen, dass ich mit 46 Jahren ein physisches Wrack war: Ich hatte beinahe Magengeschwüre, ein sehr krankes Herz, kranke Gelenke, Nieren, Gefäßkrämpfe des Gehirns… Ohne eine Handvoll Tabletten ging ich nicht mehr aus dem Haus – kurzum ein Krüppel. Ich begann die lange Reihe meiner Kränkungen abzuarbeiten, und bekämpfte andere Untugenden, wie Zorn und Ängste. Keiner hatte mir gesagt wie das geht und ich war auch kein Schüler im Tibet oder bei irgendeinem Guru. Ich habe einfach verstanden, dass ich kein Recht habe mich zu beleidigen, mich aufzuregen oder böse zu werden. Sobald ich das verstanden habe und meine negativen Emotionen nach und nach besiegte, geschah ein Wunder: Meinem Herzen ging es wieder gut, ich hatte keine Angina mehr, die mich jahrelang quälte und meine Magenprobleme sind auch verschwunden…

Eine Krankheit ist eine sehr einfache Sache.
Warum wird ein Mensch wieder gesund und ein anderer hingegen quält sich jahrelang bei gleichen Symptomen? Weil eine Krankheit die Strafe Gottes ist, ein Zeichen, dass der Mensch in irgendeiner Sache Unrecht hat.

Die Ärzte bestätigen, dass die Hauptursache aller Krankheiten, eine Störung des Nervensystems ist. Das ist richtig, jedoch nur aus der physikalischen Sicht. Und aus der Höchsten Sicht – kommen alle Krankheiten wegen unserer Boshaftigkeit.

Zum Beispiel: Vor einigen Jahren habe ich versucht einem charmanten 15-jährigen Mädchen zu helfen, die Gallensteine hatte. Aber wie ich mich auch anstrengte, es gelang mir nicht. Übrigens, man kann die schlimmsten Krankheiten, wie Zirrhose, Krebs und Parkinson heilen und manchmal kann man bei einfachsten Erkrankungen nichts ausrichten. Zurück zum Mädchen: Als ich sie genauer ansah, wurde mir klar, dass sie einen Prinzessinnen-Komplex hatte - «Ich und noch mal ich und alle sind mir schuldig…». All mein Bemühen ihr klar zu machen, dass man sich zuerst zum Leben und zu den Menschen ändern sollte und erst dann die Behandlung Ergebnisse bringen wird, haben bei ihr keinen Nährboden gefunden. Und ich bin nicht stärker als das Gesetz Gottes. Und wenn das Gesetz sie zur Krankheit verurteilt, was kann ich da tun? Gegen das Gesetz handeln? Dann werde ich selbst bestraft werden.

Was sind zum Beispiel Viren? Das sind bestimmte materielle Bildungen: Eiweißkapseln und ein Programm, das einen Schalter hat. Bei einem gesunden Menschen steht der Schalter auf Lebenserhaltung, deshalb werden dank des Programms rechtzeitig alte Zellen abgetragen und neue Eiweiße gebildet... Und plötzlich – Zack – kommt es durch die Umschaltung zum Niederdrücken des Lebens. Warum? Viel zu viel Angst, Zorn etc. hat der Mensch bereits empfunden – so kann auch Schilddrüsenkrebs oder Magenkrebs entstehen.

Um dem vorzubeugen, muss man sich bessern und das so schnell wie möglich. Den Krebs zu stoppen ist kein Problem – ein oder zwei Sitzungen und fertig. Aber was ist mit den Folgen des Tumors? Die Krankheit streut doch im ganzen Organismus: Es kommt zu Schwellungen, Kopfschmerzen usw.

Deshalb ist das Wichtigste – dem Menschen zu erklären, wo er Unrecht hat, ihn von der Notwendigkeit sich zu ändern zu überzeugen, damit das Gesetz ihm erlaubt, gesund zu werden. Wenn der Mensch mir zuhört und es innerlich annimmt, ändert sich seine Einstellung zum Leben. Er beginnt zu verstehen, was Demut ist, was Glaube ist und letztendlich auch, dass jeder die Verantwortung der Welt gegenüber trägt.
Auf sein Schicksal bezogene Krankheit schwindet dann ruhig und schnell – nicht illusorisch, sondern vollkommen real.

Nicht behandeln, sondern umerziehen.
Viele sogenannte Heiler, versuchen mittels meditativer Tricks, Beschwörungen usw. zu heilen, was oft zum Elend führt. Natürlich kann man die Krankheit für eine gewisse Zeit in die Ecke treiben oder wie eine Spirale zusammenpressen, doch früher oder später hält das alles nicht mehr und alles kehrt hundertfach zurück, weil der Mensch sich nicht besserte.

Allen, die zu mir kommen sage ich ganz ehrlich, dass ich ihnen helfen kann, aber sie müssen sich innerlich sammeln und sich selbst zugeben, worin sie Unrecht hatten. Wenn sie das tun, kann ich sie heilen, wenn nicht – sind sie nicht meine Patienten. Ich bin nicht hochmütig und für mich ist das Image eines Heilers, der alle gesunden kann, total unwichtig. Mehr noch, ich habe keinen Wunsch, absolut alle zu heilen. Wenn der Mensch nicht mitmachen will, dann muss ich ihn in Ruhe lassen.

Die Worte Jesu Christi hat man in zwei Tausend Jahren zu genüge verfälscht. Seht was Apostel Paulus sagt: «Allein durch den Glauben wird der Mensch gerettet. Und gute Taten zählen nicht. Denn Jesus gab uns zum Wohle alles». Das ist doch eine unmoralische Lehre. Lest im ersten Brief des Jakobus nach: «Ohne gute Taten (d.h. wenn man nicht nach den Gesetzen Gottes lebt) ist der Glaube tot». So ist es, denn wenn man die Gesetze verletzt, welchen Sinn hat dann der Glaube?

Johannes schrieb in seiner Offenbarung: «Wer sagt, dass er Ihn erkannte, befolgt aber nicht Seine Gesetze, der ist ein Heuchler und Lügner». Es wäre gut, dieses Zitat den Kirchendienern ins Gedächtnis zu rufen. Zuallererst muss man die Gesetze einhalten, gerade dazu haben die Propheten aufgerufen und nur darin besteht der Sieg über das Böse.

Jeder wählt selbst: Entweder geht man in die Richtung, wo Fleiß, Geduld und Demut gefragt sind, oder in die entgegengesetzte. Die furchtbare Lüge der Kirche ist – die Vergebung der Sünde. Nicht eine einzige Sünde kann vom Kirchendiener vergeben werden. Sagen wir, einer begeht ein Verbrechen und geht anschließend in die Kirche, beichtet und im Namen Gottes werden ihm alle Sünden erlassen. Was passiert da?

Der Kirchendiener handelt gegen Jesus Christus, der sagte: «Was du säest, das wirst du (mehrfach) ernten». Das bedeutet, dass der Kirchendiener beim Gläubigen ein falsches Verständnis über die Vergebung der Sünden erzeugt. Wer ist er eigentlich? Steht denn in der Bibel, dass er das Recht dazu hat die Sünden zu vergeben? Nein. Hierin versteckt sich auch die Lüge. Das ging bereits von den Aposteln aus und wird seit vielen Jahrhunderten praktiziert. Deshalb kam die Menschheit auch zu so einem Leben, wo man in Moskau und New York die Häuser sprengt (Terrorismus).

Was heute in der Welt passiert, führt unweigerlich zur Katastrophe. Je länger ich lebe, umso trauriger wird es, weil man die Menschheit, mit Ausnahme einer sehr kleinen Anzahl, praktisch unmöglich zu Gott bekehren kann.

Erinnern wir uns noch einmal an die Bibel: Es werden viele aufgerufen werden, aber nur wenige berufen. Ist es nicht besser zu verzeihen, als aufeinander böse zu sein? Nein! «Töten, unterdrücken, hassen!» - lautet der Aufruf des Satans - «Trenne und erhalte die Macht!» So hat man uns in verschiedene Konfessionen auseinander gebracht, die Nationen gegeneinander aufgebracht und schlägt uns Stirn an Stirn zusammen. Nur in der Demut, nach durchgestandenem Lebensschlag, den wir durch unser Schicksal erhalten, werden uns die Sünden erlassen. Hat man schlecht gehandelt – wird man entsprechend Schlechtes erfahren. Stehe das Leid aus, das du durch dein Fehlverhalten verdient hast. Begreife, dass du zu Recht Leid erfährst.

Als ich gelernt habe in Demut zu leben, haben mich die Krankheiten verlassen. Heute bin ich 54 Jahre alt, meine Gesundheit hat sich vollständig wieder hergestellt und die Freude kehrte in mein Leben zurück. Einer der Propheten sagte: «In Freude leben zu lernen – ist die größte Weisheit des Lebens». Die Welt unseres Schöpfers ist vollkommen und man kann würdevoll darin leben, wenn man die Gesetze einhält.

Es gibt keine unheilbaren Krankheiten. Es gibt nur unheilbare Patienten.

Jurij Nikolajewitsch, Sie verfügen über heilende Fähigkeiten, warum beschäftigen Sie sich nicht damit? Sie könnten doch so vielen Menschen helfen!
Jeder intelligente Mensch versteht, was die Effizienz einer guten Tat ist.
Als ich in einem medizinischen Institut von morgens bis abends Patienten behandelte, habe ich irgendwann verstanden, dass ich so nicht viel erreichen kann. Wie viele Menschen kann ich empfangen? Nicht mehr als 10-15 Leute am Tag. Dabei werden viele Menschen, die zu mir kommen, keine Lust haben sich moralisch zu ändern. Folglich ist der Koeffizient meiner guten Tat noch niedriger. Deshalb habe ich beschlossen, meine Zeit nicht fürs Heilen zu verschwenden, sondern Vorlesungen zu halten. Innerhalb eines Jahres hörten ca. 2-3 Tausend Menschen meine Vorlesungen. Aus dieser Anzahl könnten wenigsten 200-300 Menschen die Arbeit an sich selbst beginnen und mit der Zeit auch das erreichen, was ich erreicht habe. Ich lehre keine Magie und zeige keine Tricks. Ich argumentiere und erkläre einfach, dass man die Gebote unbedingt einhalten sollte. Deshalb glaube ich auf diese Weise, mein Potential besser zu nutzen, wie wenn ich einfach nur Menschen physisch behandeln würde.

Welche Meinung haben Sie zu Heilern?
Wenn ein Heiler die Gebote einhält – ist es eine Sache, wenn er aber nach etwas Anderem strebt – eine andere. Das Andere kann zum Beispiel Yoga, Magie oder Sonstiges sein. Manche von ihnen haben sogar den kirchlichen Segen dazu erhalten – so handeln sie mit Erlaubnis der Kirche, die eigentlich selbst in diesen Fragen unwissend ist. Manchmal muss ich mir anhören: «Was machen wir falsch? Wir heilen doch mit unseren Gebeten». In Amerika gab es einen Fall, bei dem die Gebete einer Sekte einen Menschen töteten. Alles hängt davon ab, wer betet und wie gebetet wird.

Ein Heiler, der seine Untugenden (Egoismus, Hochmut…) nicht besiegte, kann in das energetische Feld seines Patienten einen Informationsvirus einschleusen. Besonders, wenn der Patient dabei sich dem Heiler völlig anvertraut (er öffnet dabei seine Seele und somit auch den Zugang zu ihr). Und anstelle einer Heilung kommt es zum Unglück. Kennen Sie die Geschichte von Faust? Er wurde nicht nur gesund, sondern hat auch von Mephistopheles seine Jugend erhalten. Doch wie endete das Ganze? Leider genau so, wie für viele andere, die sich an Heiler wenden.

Obwohl Sie sagen, dass Sie sich mit der Heilung nicht mehr beschäftigen, kommen doch sicherlich noch Menschen zu Ihnen, mit der Bitte um Hilfe.
Für eine Tätigkeit als Heiler muss ich eine Praxis eröffnen, einen Arzt einstellen, den ich gar nicht brauche, den mir das Gesetz aber vorschreibt – er ist dann offiziell mein Vorgesetzter und kontrolliert alle Prozesse.
Dabei interessiert es keinen, dass die Professionalität vieler unserer Ärzte weit von der Vollkommenheit entfernt ist. Als ob sie zusammen mit dem Diplom auch die Erlaubnis (den Nachlass) erhalten, Menschen legal zu verstümmeln… Wie oft wurde ich mit solchen Fällen konfrontiert: Man behandelt den Menschen gegen Tuberkulose, dabei hat er Lungenkrebs. Doch als man die richtige Diagnose feststellt, ist es für den Patienten bereits zu spät. Ein Diplom sagt gar nichts über die Fähigkeiten eines Arztes aus.

Nur Erfahrung, Professionalität und ein gutes Herz machen einen guten Arzt aus. Ich selbst bezeichne mich nicht als Heiler – ich helfe einfach, doch besser ist es, wenn man meine Vorlesungen besucht. Ich bemühe mich, diese kostenfrei zu halten, wenn ich einen Raum mietfrei bekommen kann. Man muss den Menschen Wissen bringen. Meine Hilfe besteht darin, so viele Menschen wie möglich zu erreichen und ihnen die Wichtigkeit sich zu bessern klar zu machen. Denn am einfachsten ist es, zu lernen richtig zu Handeln, dann verschwindet auch mit der Zeit die Krankheit.

Wollen Sie damit sagen, dass man jede Krankheit heilen kann?
Es gibt keine unheilbaren Krankheiten. Es gibt nur unheilbare Patienten, die nicht an sich selbst arbeiten wollen.
«Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen»

Kann man Sie als Lehrer bezeichnen?
Jesus hat verboten sich Lehrer zu nennen, sogar den Aposteln, denn nur Gott allein kann Lehrer sein. Nur ER weiß alles. Und ich weiß noch lange nicht alles. Deshalb kann ich mich Mentor nennen, aber nicht Lehrer. Wenn man zu mir sagt: «Sie sind ein Parapsychologe, Magier oder Super-Magier oder gar Übermensch», antworte ich: «Nichts von alledem, ich habe nur aus dem anomalen in den normalen Zustand gewechselt». Genauer – werde langsam zu einem normalen Menschen. Das ist alles. Ich bin ein Mensch und dieses Wort, diese Bezeichnung gefällt mir. Als Mensch kann sich nur bezeichnen, wer verstanden hat wozu er lebt und aufhört anderen Menschen zu schaden.

Warum werden nicht gar so schlechten Menschen bestraft? Warum sterben junge Menschen und irgendwelche Monster leben?
Weil es nicht darauf ankommt wie gut der Mensch ist, sondern ob er sich beleidigt, egal wie sehr. Auch ein Minimum zählt als Sünde. Kennen Sie das Märchen vom gefleckten Huhn, wo das Mäuschen nur sein Schwänzchen hebt und das auch schon ausreicht, um das Ei kaputt zu schlagen. Stellen Sie sich einen riesigen Schirm vor, unter dem, sagen wir, die Menschheit sitzt. Wenn der Mensch von Anbeginn gerecht war und in Harmonie lebte, hatte jedoch eine kleine Unzulänglichkeit wie z.B. Reizbarkeit – so ist das ein Schritt nach draußen, weg vom Schirm. Und wenn er zudem auch noch eifersüchtig, ängstlich und hochmütig war – wie viele Schritte entfernte er sich schon?

Die neidischen, geizigen, hartherzigen und prinziplosen haben sich überhaupt ganz weit entfernt. Kommt zurück unter den Schirm und Gott wird alles verzeihen. Aber nein, sie kommen nicht. Sie wollen von schlechten Angewohnheiten nicht lassen, weil sie nicht wissen was Demut ist. Und was resultiert daraus? Die Menschen, die sich schon zu weit entfernt haben, quälen andere und erfüllen dabei praktisch den Willen Gottes. Das sind Wölfe, die die Schafsherde zurück zu Gott treiben.

Warum gibt es heute so viele Krankheiten? Weil die Ökologie katastrophal ist, die Nahrungsmittel und das Wasser schlecht, die Luft belastet. Im Zusammenhang mit dem Absterben unserer Laster und dem Wachstum guter Eigenschaften, wie Ehrlichkeit, Fleiß, die Unfähigkeit auf Kosten des anderen leben zu wollen, werden wir immer stärker und gesünder. Schau nicht auf deinen Nächsten und beneide niemanden, der nach deiner Meinung schlechter ist als du, aber viel besser lebt als du. Gott sieht und Weiß alles. Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge. «Selig sind die sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen». Und wer kann sich als sanftmütig bezeichnen? Der, der anderen Menschen nicht das Leben schwer macht, auch emotional.

In Gedanken kann ich jeden «erreichen».

Jurij Nikolajewitsch, wie heilen Sie die Menschen? Wedeln Sie mit den Händen? Flüstern Sie irgendwelche Beschwörungen?
Es kamen mal zu einem Treffen ca. 40 Leute. Einige beschäftigten sich mit Parapsychologie, manche mit Magie, sogar ein paar Politiker waren dabei. Mir wurde die Frage gestellt: «Mit welcher Transport-Methode senden Sie Energie z. B. nach Paris oder Istanbul?» «Es gibt keinen Energietransport», war meine Antwort.

Nehmen wir das Energiefeld. Wir alle leben in einem Aquarium der Gedanken. So kann ich beliebigen Menschen erreichen, egal wo er sich befindet. Wie ich heile? Ich schaue, ob der Mensch bei irgendwelchen Hypnotiseuren oder Heilern war, die auf astralen Wellen arbeiten, und ob sie irgendwelche negativen Spuren hinterließen. Wenn ja, beginne ich diese zu blockieren und zu reinigen und gelange letztendlich zum Nervensystem. Weiter ist es einfache Physik der schnellen Wellen: Wiederherstellung der Funktion der Nervensäule, Wiederherstellung der Herzfunktion usw.

Was ist eigentlich ein Mensch? Den Begriff Mensch kann man auch als Geist definieren. Ein Geist, der mit mehreren Feldern umhüllt ist – und eine Hülle davon, ist der physische Körper. Der Geist, und nur der Geist, der über höchste Vibrationen verfügt, kann sehen und hören, d. h. die arteigene Welle aus den feinstofflichen Welten empfangen – aus der physischen, ätherischen, wesenhaften und geistigen Welt. In der Religion wird die Welterschaffung als Schöpfung bezeichnet. Unser Geist überträgt diese Welle in den Bereich des Gehirns, den man als Kleinhirn bezeichnet.
Dort findet die Umwandlung der Signale in Bilder statt, wie ein Ablauf eines Videos im Fernsehgerät. Bei dieser Phase entsteht das Psycho-Sehen. Wenn man an einem Objekt arbeiten muss, kann man mit dem Willen und einer guten Konzentration, die Verbindung herstellen. Weiter, bei der Translation in das Vorderhirn (rationeller Bereich), kommt die nächste Stufe der Verbildlichung mit Informationsausgabe in Form der Sprache, Beschreibung, Malerei und Tat.

Jurij Nikolajewitsch, das, was Sie erzählen, klingt, bitte entschuldigen Sie, wie Fantasie.
Dann lassen Sie mich einige Beispiele bringen:

  1. Man wandte sich mit der Bitte an mich, eine Frau mit ihrem Sohn zu finden, die das Land vor 20 Jahren verlassen haben. Ich wies auf eine kleine Stadt in den USA, Colorado hin. Das Immigrationsbüro hat die Anfrage genau bestätigt.
  2. Ein Geophysiker und Wissenschaftler der Technik, lud mich in eine Ortschaft ein, wo man gerade ein Hochhaus baute. Das Ziel war – auf der Suche nach möglichen Bodensenkungen und der Anzahl anomaler Zonen, Zeit zu sparen. Ich zeichnete auf seiner Karte den Umriss eines verschütteten, alten Erdlochs/Bettes ein (gefährlicher Platz für eine mögliche spätere Bodensenkung) und einige anomale pathogene Zonen diverser Art. Der Kompass und der Rahmen (Wünschelrute) haben das bestätigt.
  3. Nach einem Anruf, fuhr ich in eine Entbindungsklinik in der Nähe Moskaus. «Hirnblutung, keine Chance», so lautete die Diagnose des Arztes über einen zwei Tage alten Säugling. Nach einigen Minuten Arbeit, verlegte man ihn in die neurologische Abteilung. Danach folgten noch weitere drei Monate Behandlungszeit. Das Kind lebt noch heute.
  4. Eine Mutter kam mit ihrem Sohn zu mir – im Akutzustand seiner Parkinsonerkrankung. Unzählige Behandlungsärzte konnten die Genesis seiner Erkrankung nicht feststellen. Der ganze Körper des jungen Mannes war am beben, er hatte eine wirre Satzbildung und eine krampfhafte Artikulation. Bei seiner Durchleuchtung habe ich die Ursache seiner Erkrankung festgestellt – die Folge einer sehr starken hypnotischen Einwirkung. Ich habe die posthypnotische Blockade entfernt. Nach weiteren acht Sitzungen, war der Patient gesund.

Hinter diesen und vielen anderen Fällen stehen konkrete Menschen – mit Adressen und Telefonnummern.
Leider gibt es auch Scharlatane und nur zum Teil Wissende, die das Interesse der Menschen für solche Fragen, grundlegend gesprengt haben. Beim Zuhören, wenn diese Menschen versuchen zu erklären, wovon sie selbst nur eine vage Vorstellung haben, erinnert man sich unfreiwillig an das Lexikon von Elli-der Menschenfresserin. Eine banale Unwissenheit, die mit Geheimniskrämerei maskiert wird und eine Unmenge an dahergeschleppter Prägungen und geistiger Zitate, ohne die Analyse ihres tieferen Sinnes.

Harmonie des Psychofeldes – Harmonie der Zellen.

Ist das wirklich so einfach: Die Gebote einhalten und man wird nicht nur selbst nie mehr krank, sondern kann auch andere heilen?
Vor einigen Jahren, als sich bei mir den Umständen entsprechend besondere Fähigkeiten entwickelten, begann ich den Prozess an mir selbst zu testen. Bereits in den ersten Wochen gelang es mir einen Kriminalfall meines Kumpels zu lösen, einem Menschen die Diagnose zu stellen, einen Nierenstein zu zerschlagen, den Funktionsfehler eines Autos zu erkennen.

Obwohl ich bereits zehnfach Dinge erfahren habe und deren Tatsachen erwiesen sind, konnte ich lange nicht glauben, dass ich mir diese nicht nur einbildete. Ein komisches Gefühl – den Tatsachen nicht zu glauben. Nach weiteren Erfahrungen schlussfolgerte ich: Gebote Gottes, die zum Sinn des Lebens werden, sind der Schlüssel zu den Fähigkeiten des Geistes, erfahrungsgemäß die feinstofflichen Welten zu begreifen, wo der Verstand machtlos ist. Die Heilungsstatistik der Kranken (auch bei jenen, die vor mir auf diesem Gebiet praktiziert haben), erlaubte folgende Feststellung: in der Basis des Heilungsprozesses (egal auf welche Weise, auch auf die Art mit Wellen), muss ein tiefer Ursprung der Erziehung liegen. Harmonie des psychischen Feldes – Harmonie der Zellen. Ansonsten, nach nur energo-informativer Einwirkung, bleibt die Ursache der Erkrankung beim Patienten erhalten und es kann durchaus zum Rückschlag kommen – nach einem Monat, einem oder zwei Jahren.

Kann man das, was Sie machen, Hypnose nennen?
Hypnose hat eine schädliche Einwirkung, da eine bestimmte Isolationsstufe des zentralen Nervensystems vom Geist (der Lebensquelle des Körpers) entsteht. Doch die Hypnose ist auch ziemlich schwächer in der Einwirkung, weil sie durch die Vibrationen des Verstandes generiert wird, eines viel schwächeren Partners im System.

Geistige Sonderfähigkeiten kann man bei vielen wieder herstellen. Nicht entwickeln, sondern eben wieder herstellen. Einst an der Schwelle unserer Zivilisation, beherrschte der Mensch dies völlig natürlich. Doch der Abgang vom normalen Evolutionsweg, ein übertriebener Gebrauch des Verstandes zur Erkenntnis (in der Bibel wird es als Sündenfall beschrieben), haben anteilig eine Betäubung hervorgerufen, und bei vielen Menschen sogar die endgültige Blockade normaler Funktion ausgelöst.

Die Verbindungsbrücke zu den Höchsten Welten, in denen wir uns harmonisch hätten entwickeln können und sollen, wenn wir uns in der dreidimensionalen Welt der Materie nicht eingesperrt hätten, ist abgebrochen (in der Bibel = Vertreibung aus dem Paradies).

Das Leben, das vom Schöpfer ausgeht, äußert sich in der Bewegung. Beliebige Verzögerung in der Entwicklung, führt zur Fäulnis und später zur schnellen und vorzeitigen Zersetzung beliebiger Form, wenn man die Entwicklungsgesetze nicht beachtet.

Beeilt euch, Gutes zu tun.

Welche Kräfte interagieren mit uns? Mit welchem Mechanismus äußert sich das?
Bei enormer Vielfalt etwaiger Energien, gibt es in der Natur für den Menschen eine Hauptenergie – die Emanation des Heiligen Geistes, die den Raum durchströmt. Der menschliche Geist ist ein Teilchen des Heiligen Geistes. Uns wurde von der Schöpfung der freie Wille, die Entscheidungsfreiheit, anvertraut. Diese von Natur aus neutrale Energie können wir fokussierend mit unserem freien Willen für unsere guten aber auch schlechten Ziele einsetzen.

Während unserer Evolution auf dem Planeten, verlor der Mensch immer mehr seine geistige Kontrolle über die Vernunft. Das Fortschreiten geistiger Unwissenheit und der Verlust des Gesetzeswissens, führten zu Ableitung der Energie in Richtung schlechter Taten und Vorhaben. Doch keiner kann vor der Verantwortung fliehen.

Wenn früher der Abstand zwischen dem Fehlverhalten und der Rückwirkung (Bumerang), das heißt der Vergebung durch die Vergeltung, ziemlich lang bis hin zur Erlösung im nächsten Leben dauerte, so verkürzt sich der Abstand heute immer schneller. In einigen nächsten Jahren werden wir die Schläge des ganzen angesammelten Bösen spüren, was sich bereits heute schon in verschiedensten Katastrophen erkennbar macht. Gibt es denn einen Ausweg? Ja, den gibt es noch. Doch dieser liegt nicht in der Plattheit der Politik, sondern in der Tiefe des menschlichen Seins.

Der Geist, der eigentlich auch den Menschen ausmacht – ist unsterblich, d. h. unzerstörbar. Der Sinn seiner Existenz ist – die Selbstentwicklung bei Unterordnung den Ursprungsgesetzen und Nutzung des freien Willens im Rahmen dieser Gesetze und die Harmonisierung niederer Lebensformen. Ein Geist, der dies nicht erkannt hat, wird an den Ausgangspunkt zurück geworfen, woher er vor vielen hundert Millionen Jahren seinen Reiseweg völlig unbewusst begann. Auf seinem Kern wird die ganze informative Erfahrung, die er im Laufe seiner Reise ansammelte, gelöscht werden.
Als eine geistige Einheit, die die Gesetze nicht einhalten will und beharrlich schlecht und verdorben in seinem Umfeld agiert, wird nicht mehr existent bleiben. In der Bibel wird das als ewige Verdammnis genannt. Die Erde und die grobe Hülle des Menschen – sein Körper, sind nicht die Ursprungs- und nicht die Endphase der Evolution. Im Prozess der Bewusstwerdung erhalten wir gerade die Lehrstunde der materiellen Welt. Dass wir den Weg hinaus nicht finden können, ist nur unsere eigene Schuld, wie bei einem faulen Schüler, der es nicht in die nächste Klasse, mit einem schwierigeren Lehrstoff schaffen kann.

Was soll man denn tun? Auf welche Weise soll man sich dem Wechsel der Vibrationen, d.h. dem qualitativen Umbruch des Umfeldes anpassen? Ganz einfach: Seine Vibrationen ändern und sich den wachsenden Vibrationen des Raumes anpassen. Das kann man nur mit der wachsenden geistigen Reife erreichen, sonst nicht.

Ein Mensch, der die normale Energie in eine negative Welle umformt, erzeugt im gleichen Moment in der feinstofflichen Welt einen Knoten der Verantwortung (Karma), der ihn nach einiger Zeit unbedingt durch die Rückwirkung (Bumerang) wie ein Schlag einholt.

Wenn man das Verhalten der Menschen im eigenen Umfeld beobachtet, so kann man sich vorstellen, welcher Pfuhl uns umgibt. Finstere Aggressionskriege, multipliziert mit Jahrtausenden der Gewalt, Angst und Härte, Lüge und Habsucht, die diesen Dreck mit jeder neuen Lieferantengeneration steigern und selbst die Ströme, die für den Planeten bestimmt waren, völlig beeinträchtigten. Deshalb rebelliert auch der Planet und bestraft uns auf eigene Weise. Um den ununterbrochenen Druck des Karmas zu stoppen, das auf uns wie ein würgendes Netz, geflochten aus unseren begangenen Sünden – Krankheiten, Unglück und Katastrophen einwirkt, muss man einen guten Willen zur Besserung und Geduld auf diesem Wege haben. Ebenso die Demut vor der Einwirkung des Karmas. Im Fundament der Demut – liegt die Bewusstwerdung, dass wir durch Krankheiten und Unannehmlichkeiten die Erlösung unserer vergangenen Fehltritte erhalten.

Um die Zukunft immer heller zu gestalten, darf man eben keine neuen Fehltritte mehr machen. Beeilt euch, Gutes zu tun.
Die Liebe des Schöpfers ist nicht das, was wir unter diesem Wort verstehen – eine Mischung aus gefühlvoller Wohltat, in seltenen Fällen eine entwickelte Geistigkeit, bis in die poetischen Höhen und wirklicher Harmonie. Die Liebe, über die Gottes Sohn sprach, ist Strenge und Gerechtigkeit. Solch eine Liebe geht vom Schöpfer aus und äußert sich in unsichtbaren, jedoch erkennbaren Gesetzen. Wir müssen streng und gerecht zu uns selbst, zu unserem Kind und zum Feind. Dann wird das biblische Zitat auch klar: Liebe deinen Feind, wie dich selbst.

Desweiteren besuchen viele Menschen regelmäßig die Kirche, beten inbrünstig, fasten zu gewissen Zeiten und erkennen die Existenz Gottes an. Gleichzeitig sündigen sie stündlich am Arbeitsplatz, auf der Straße, zu Hause… mit Taten oder gedanklich und emotional. Im Vater Unser Gebet gibt es eine Bitte «Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern». Wir bitten Gott uns die Sünden zu vergeben, doch kaum ein Hundertstel, ist wirklich in der Lage, von Herzen dem Nachbarn seine Frechheit, eine nicht zurückgezahlte Geldschuld oder das zertretene Beet durch sein Haustier zu verzeihen. Das bedeutet, dass wir uns und Gott etwas vorlügen und dabei noch mit Seiner Hilfe rechnen.
Um sich wirklich gläubiger Christ nennen zu dürfen, müssen wir alle Taten, Worte, Gedanken und Emotionen, mit eigener Erfahrung in den Gesetzen Christi entsprechenden Zustand bringen, zumindest damit beginnen.

Verliert keine Zeit! Erkennt die Wahrheit durch euch selbst, mithilfe reiner Quelle – dem Wort des Gottes Sohnes.

Streckt eure Hand aus und die Hilfe von Oben kommt immer.

 


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