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ABD-RU-SHIN
Vorträge und Publikationen von J.N.Luzenko
J.N. LUZENKO

Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft

Die Zehn Gebote Gottes und das Vaterunser

Auf der Suche nach Gerechtigkeit

VORTRÄGE UND PUBLIKATIONEN VON
JURIJ NIKOLAEWITSCH LUZENKO

1 Vorwort - Buch "Auf der Suche nach Gerechtigkeit"
2 Wer hindert uns die Wahrheit zu erkennen? Wer trägt die Schuld an unserem Fall?
3 Weltaufbau
4 Der Sinn des Menschendaseins. Der Sündenfall.
5 Der Mechanismus, bei dem Krankheiten entstehen
6 Wo beginnt eine Krankheit?
7 Groll schlägt auf die Nackengegend
8 Wahrer Glaube bringt Gesundheit und Erfolg
9 Moralische Gesetze sind erstrangig, Gesundheit – zweitrangig
10 Wirkungsmechanismus des Gesetzes:«Was wir säen, das ernten wir».
Das Verständnis für Demut und Gerechtigkeit.
11 Mission Jesu Christi
12 Das Buch von Abd-ru-shin«Im Lichte der Wahrheit».
Die Fehler esoterischer und konfessioneller Theorien.
J.N. Luzenko
13 Die Ankunft des Menschensohnes, des zweiten Gottessohnes.
14 Das Jüngste Gericht und das Ende der Lügen-Ära.
15 Der Rettungsweg – die Erfüllung Gottes Gesetze
16 Arbeitsformen: Vorlesungen, Seminare, Schule
17 Gedanken, Gefühle, Empfindungen
18 Worin bestand der Fehler des Vaters Men
19 Klopfet an und es wird aufgetan
20 Das Schicksal spielt nicht mit dem Menschen
21 Warum werden wir krank?
22 Das Geheimnis des Familienglücks – liegt in uns selbst
23 Mann und Frau Interview mit J. N. Luzenko
24 Den Minotaurus töten
25 Den rechten Weg finden
26 Der wahre Sinn der zehn Gebote Gottes

 

23. Mann und Frau
Interview mit J. N. Luzenko

… Zu Haus mit Gästen. Das Ehepaar zeigt sich ihren Gästen von ihrer besten Seite und demonstriert ihr Eheglück, wie es sich gehört. Die Feier ist vorbei, der Vorhang fällt. Nun kann man zusammen mit der Feierkleidung auch die Masken der Heuchelei abnehmen, die man bei sich selbst geliehen hat. Oft kann man hinter den Kulissen des Ehetheaters «ABSURD», unansehnliche Szenen beobachten:

  • Wieso hast du meine Freundin so angesehen?!
  • Und warum hast du so viel Geld verschwendet?!...

Es gibt viele verschiedene Vorwürfe. Die Argumente sind allen bekannt: «so lebten unsere Vorfahren»; «so wie alle»; «was werden die Nachbarn denken»…
Viele Ehepartner leben mit arrangierter Lüge und mit der Zeit wandelt sich die Ehe bestenfalls zu einer zweckmäßigen Lebensgemeinschaft. Wie viele Witwen gibt es bei lebendigen Ehemännern! Wie viele haben Angst vor ihrem einst geliebten Menschen!

Und was ist mit der Liebe? «Ach, wissen Sie, die Gewohnheit wird von Oben uns gegeben…», sagte ein russischer Poet. Hier kann ich mich mit meinem Lieblingspoeten nicht einverstanden erklären. Zum Einen, dass die Gewohnheit von Oben uns gegeben wird, und zum Anderen, dass die Gewohnheit niemals das Glück der Liebe ersetzen kann. So ist das nun mal. Die Seele wird sich ewiglich nach dem Licht der Liebe sehnen, weil sie – die Seele – aus himmlischer Substanz besteht, was auch immer Materialisten behaupten sollten! Sicher, nicht alle Ehen sind öde, es gibt auch glückliche Ehen – aber heutzutage sehr, sehr selten. Hier ein paar Themen, die viele bewegen:

«Warum verstehen Frauen und Männer einander nicht und wer hat Schuld daran?» – diese und einige Fragen mehr, wollen wir heute dem Psychologen, Jurij Nikolajewitsch Luzenko, stellen.
«Seine zweite Hälfte» - wer hat nicht versucht, diese zu finden? Und wie vielen ist es geglückt ihr zu begegnen? Manche sind im Nachhinein sehr enttäuscht vom Leben, oder schlimmer noch, werden zu Zynikern und wütenden Menschen… Vielleicht ist der Seelenkompass nicht richtig eingestellt?

Wenn man den Menschen sinngemäß als Ganzes betrachtet, so muss man verstehen, dass in seiner Persönlichkeit, die Seele das Wichtigste ist und nicht der Körper. Nicht unsere Protonen und Elektronen lieben einander, sondern die Seelen. Deshalb sollte man nach der seelenverwandten Hälfte suchen.
Da es männliche und weibliche Seelen gibt, unterscheiden sie sich auch nach ihrer Eigenschaft voneinander. Die weibliche Natur ist sehr sanft – wirkt lebenserhaltend, die männliche Natur ist sehr grob – sie steht für Kraft und Bewegung.
Durch das Zusammenwirken beider Energien, kann man maximale Ergebnisse erzielen – Wohlstand nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Welt.
Jedoch nur bei einer Bedingung: Bei beiderseitiger und wahrer Liebe. Nur so ein Paar wird gemeinsam zur geistigen Vervollkommnung streben. Das ist nur möglich, wenn beide nach ihrem geistigen Potenzial einander motivieren und gemeinsam ein Ziel vor Augen haben – die geistige Vollkommenheit – den Weg zum Schöpfer.

Ist nun die Legende über die eine einzige «Hälfte» nun wahr oder falsch?
Es gibt viele «Hälften». Das ist recht einfach erklärt: Einer hat bestimmte gute Eigenschaften, es mangelt ihm jedoch an manch anderen Charakterzügen. Um dies auszugleichen, bzw. seine Defizite in gute Eigenschaften zu wandeln, braucht man auch die zweite «Hälfte».
Das ist ganz natürlich: Es zieht uns immer zu einem Menschen hin, der uns dabei am besten helfen kann. Folglich, wenn man fähig ist zu lieben, so wird man nach dem Gesetz der Entsprechung (Ähnlichkeit), genau so einen Menschen anziehen, der das notwendige Verständnis aufbringen kann. Das ist eine sehr positive und nützliche Verbindung. Nur durch so einen Partner kann man seine bestimmte Schroffheit oder Unzulänglichkeit verstehen und versuchen sich zu bessern. Doch das ist nur in Liebe möglich. Liebe, so wie auch Güte – sind kolossalste Nutzbarkeiten.

Bei solcher Zusammenarbeit der Partner, findet der Schliff des Charakters statt. Darin liegt auch die Hauptaufgabe des Menschen – durch die Liebe den Menschen Wohl und Glück zu bringen.
Das Schicksal gibt jedem Menschen die Chance sich zu bessern. Wenn alle Paare ihre Ehe auf Liebe aufbauen würden und gleichzeitig ihren Geist förderten, so würde sich die Menschheit zur Sittlichkeit entwickeln und nicht umgekehrt. Der Egoismus fängt die Seelen ein. Es gibt immer weniger Menschen, die fähig sind zu lieben.

Wie denken Sie über Romantik? Besonders in der Jugend haben wir Fantasien und träumen von romantischen Beziehungen. Doch mit der Zeit holt uns der Alltag ein und wir «landen» wieder auf dem Boden der Tatsachen und lassen alle Herzlichkeiten in unserer Erinnerung zurück.
Gegen gesunde Romantik gibt es nichts einzuwenden. Wenn in der Pubertät, mit 13-15 Jahren, die Fähigkeit zu lieben und in der Seele die Romantik erwacht (leider passiert das heute bei weitem nicht bei allen), muss das als Wohl empfunden werden. Wahre Romantik – ist eine Erwartung irgendeines Wunders, das sich Liebe zwischen Mann und Frau nennt. Das ist das Warten, wie in den Märchen, ein ständiges Warten auf das Treffen mit seinem Prinzen oder seiner Prinzessin.

Es gibt auch haltlose Fantasien, die den Menschen bis ins hohe Alter verfolgen. So ein «Träumer» vergeudet nur unproduktiv und fruchtlos sein Leben, belastet mit seinen Märchengeschichten oft sein Umfeld. Das ist kranke Romantik. Ein fauler, nörgelnder und egoistischer Mensch, wird nie wahre Liebe erfahren. Wenn man nicht fähig ist zu geben, so hat man auch dieses hohe Gefühl von anderen nicht zu fordern. Das Recht auf Schönheit und Liebe muss man sich verdienen.

Ein Egoist will immer, dass man ihn liebt, seine launischen Wünsche widerspruchslos befriedigt und ständig seinen endlosen und langweiligen Klagen zuhört… Das betrifft heute leider die meisten Menschen. Sie zählen sich auch sozusagen zu den Suchenden, werden aber niemals etwas Gutes finden. Ein selbstsüchtiger braucht keine Liebe zu erwarten. Auch wenn sich einmal jemand in ihn verliebt, so ist es höchstwahrscheinlich nur eine gefühlsmäßige Leidenschaft (rein körperlich).

Eine geistig entwickelte Person erkennt immer ein Plagiat. Sie wird sich einfach vor solchen Egoisten, Schmeichlern und Heuchlern distanzieren. Lasst nicht zu, dass jemand aus Eigennutz eure Seele ergreift und ausbeutet.
Leider ist der Geist, der gerade ein sehr gutes «Ortungsgerät» ist, bei vielen verschlossen. Er empfindet sofort, wer vor dir steht, unabhängig von der Logik und irgendwelcher schöner Worte.
Lasst uns vom Quell der Leidenschaft sprechen. Es gibt unzählige Beispiele über Menschen, die von ihrem Partner abhängig werden. Das ähnelt einer Besessenheit, so als ob man angekettet wäre. Gleichzeitig fühlt man ihm gegenüber Hass, Zorn und Ärger, kann oder will ihn aber nicht verlassen.

Da findet einfach ein negativer Austausch statt. Ja, man kann dem Menschen über die Liebe erzählen und damit in Wirklichkeit nur seine Aggressionen hervorrufen. Wie kommt es dazu? Weil es diesem «Wohltäter» ohne seinen Partner schlecht geht. Er gewöhnt sich an ihn, wie an einen Spender. Denn was passiert eigentlich, wenn jemand für schlechte Laune sorgt?
Er zerstört das Biofeld des anderen und bringt einen somit aus der Balance. Auf diese Weise kann man leicht seine Energie schöpfen. (Das betrifft alle zwischenmenschlichen Beziehungen – in Familien, im Arbeitsleben, im Bekannten- und Verwandtenkreis.) Ihr seid verärgert, aber dem Unruhestifter geht es besser. Irgendwo muss er doch Lebensenergie tanken! Woanders – am Arbeitsplatz oder auf der Straße kann man eine freche Antwort kassieren, doch in der Familie duldet man alle Launen seiner «Lieben». Und solche Beziehungen nennt man Liebe. Doch in Wirklichkeit ist es Grobheit, Kleinlichkeit und Gehässigkeit. Man muss die Dinge einfach bei ihrem Namen nennen.

Natürlich muss man unbedingt lernen, sich zu verteidigen, aber in einer ruhigen und höflichen Form. Dabei ist es sehr wichtig, auch die innere Ruhe zu wahren. War man bei einem Menschen erfolgreich, kommt der nächste «Lehrmeister», mit einem anderen Blickwinkel.
Wenn man euch zum Beispiel bestohlen hat, muss man verzeihen. Man hat doch nicht eure Seele bestohlen. Verzeiht man nicht, hebt man die Rückwirkung nur auf. Man muss einfach verstehen, dass alles aus der Vergangenheit kommt. Haltet den Teufelskreis selbst auf, lernt euer Leben zu lesen (zu analysieren): Warum passiert das in meinem Leben? Was kann ich daraus lernen? Alle Ereignisse in eurem Leben sind Hinweise. Lernt euer Leben zu lesen.

Nach der Weltanschauung über die Sie reden: Nur durch Befreiung und Unterlassung der Sünden und mit geistiger Entwicklung, erhalten wir die Empfindungsfähigkeit, unter anderem auch die der Liebe. Daraus folgt, dass wir heute die Liebe mit der Leidenschaft verwechseln?
Das ist allgemeines Gesellschaftsproblem: Den Sinn der Dinge falsch zu deuten. Ein Geist, der mit falscher Weltanschauung geprägt ist, kann nur zu einer ungesunden Leidenschaft fähig sein.
Wir sündigen oft mit unseren Gefühlen: sind neidisch, beleidigen uns, sind ängstlich, eifersüchtig und hassen… Solange diese «dreckigen» Emotionen in unserer Seele präsent sind, kann man nicht von Empfindung reden, weil eine Empfindung kein Gefühl ist, sondern nur durch die Reinheit des Geistes empfangen werden kann.

Jesus sagte einst: Wegen der Gesetzlosigkeit, wird die Liebe in den Menschen erkalten. Welche Gesetze sind gemeint? Gottes Gesetze, die in den zehn Geboten verankert sind. Und die Liebe ist wirklich erkaltet. Leidenschaftliche Begierden nehmen viele in ihren Besitz, die zu Krankheiten führen, denn ein Seelenblinder vermag die Seelenqualität seines auserwählten Lebenspartners nicht zu erkennen. Geistige Empfindung kann man nur durch Bekämpfung gefühlstechnischer Untugenden erlangen.
Nur in diesem Falle erhält die Seele die gewisse Empfindung, die Erkenntnisse liefern, für die man keine Beweise benötigt. So entsteht auch wahre Liebe und kein Abklatsch (Ersatzliebe), womit die Menschen sich meistens austauschen. Ohne die Unterstützung des heiligen Beginns des Geistes, den man auch Empfindung nennt – haben die Gefühle einen faden Ausdruck. Ein im Geiste schwacher Mensch, kann nicht wirklich mit Stress klar kommen und ist in der Regel ständig krank.

Wenn jemand aber in irgendeiner Weise geistig entwickelt ist, so kann man bei ihm durch Wolken Lichtstrahlen scheinen sehen. Doch in der Regel hat derjenige Angst sein Herz zu öffnen. Denn es gibt Gefahren des Verrates, der Hartherzigkeit usw. Und unsere Seele – ist das Licht in uns und fühlt immer, schon die kleinste Lüge. Manchmal klopft die Liebe bei uns an und wir lassen sie nicht herein, haben Angst verletzt zu werden, Angst vor Seelenschmerz.

Gibt es die Liebe nur noch in Legenden?
Fast… Praktisch alle Völker haben die reine Liebe in ihren Legenden, Märchen und Mythen beschrieben. In jeder Nation gibt es ein gutes poetisches Beispiel dafür. Doch leider treffen wir in letzter Zeit immer seltener solche Paare.

Eine andere Frage. Zu allen Zeiten haben sich Frauen mit Magie, Wahrsagerei, Zauberei usw. beschäftigt. Was passiert mit ihrer Seele? Werden sie mit der Zeit nicht den Hexen ähnlich, nicht denen aus Märchen, sondern realen Hexen?
Das kann ich erklären. Einst sagte ein Heiliger, dass dort, wo es keinen Gott gibt, immer das Tier sein wird. Man kann es auch so ausdrücken: Wo es keinen Glauben und keine Liebe gibt, ergreift immer die Finsternis die Seele. Um in dieser Frage eine Antwort zu finden, muss man das Wesen einer Frau verstehen.

Der Geist, das Wesen einer Frau, hat viel feinere Empfindungsfähigkeiten als ein Mann. Sie besitzt einen viel reicheren geistigen Inhalt, trägt dafür aber auch große Verantwortung. In der Physiksprache bedeuten feinere Gefühle, Empfindungen – viel schnellere Wellen. Darum, wenn eine Frau sich mit Magie beschäftigt, ist es gefährlich und schrecklich zugleich. Oft nutzen solche Frauen ihre persönlichen Reize und können die Männer fast immer verführen. Magie und Flirterei – ergeben eine teuflische Kombination. In der Regel bieten diese Frauen Hilfe an, bei familiären, gesundheitlichen oder geschäftlichen Problemen… Doch dahinter versteckt sich eine Hexe.

Wenn eine Frau fast ausschließlich nach Geboten lebt, fühlt sie keine Eifersucht, keine Angst, keinen Geiz oder Neid, ist nicht gehässig und ist eine treue Seele… Das ist die Kraftquelle, aus der Heilige Frauen schöpften. Solche Frauen bringen Nutzen der Gesellschaft.
Doch wenn eine Frau, die sich manchmal unter religiösem Schirm versteckt und sich dabei mit Magie, Meditation oder anderen parapsychologischen Anwendungen beschäftigt – ist sie immer hundertprozentig eine Hexe. Was auch immer sie von sich behauptet, oder wie sie sich auch nennt, oder sogar eine Erlaubnis der Kirche vorweist – nichts kann sie vor dem Gesetz der Rückwirkung schützen.

Geraten Männer oft unter den Einfluss solcher Frauen?
Ja, es gibt viele solcher Fälle. Weil ein Mann stärker in der Logik ist und die Frau im Geiste. Aber der Mann kann sie nicht einfach verlassen… Nach seiner Logik wird er sich bei solcher Abhängigkeit dennoch für den Kopf der Familie halten, der alles kontrolliert…

Das kommt ihm nur so vor?
Sein männlicher Stolz blendet ihn. Aber in Wirklichkeit spielt die Frau sehr fein ihre Rolle. Wer unter Magieeinwirkung steht ist praktisch besessen und ordnet sich dem fremden Willen unter. In solcher Lage befindlicher Mann, verliert seine guten Eigenschaften, wie Herzlichkeit, Ordentlichkeit, Charakterstärke, beginnt schnell zu degradieren und verliert das Realitätsgefühl.

Natürlich wird die Frau für die Ausbreitung der Finsternis auf der Erde mit ihrem Schicksal bezahlen und der Mann muss sich für seine Schwäche und geistige Blindheit verantworten.
Heute gibt es den Kult der Jugend. Doch gerade in jungen Jahren begehen Menschen hauptsächlich ihre Fehler, für die sie später mit ihrem Schicksal bezahlen. Je reifer und älter ein Mensch in Relation zu seinem Alter im Gesicht aussieht, umso sündhafter ist er. Wenn man in jungen Jahren noch genügend Gesundheit und Kraftreserven hat, kann man sogenannte Fehler begehen. Aber schon mit 30-40 Jahren beginnt man für seine Fehler zu bezahlen. Wie kann man einem jungen Menschen die Gesetze erklären, wenn man ihre Wirkung nicht zuerst auf eigener Haut spürte? Es gibt keine andere Lösung, als durch das Leid…

Und bei wem soll ein junger Mensch ein Beispiel nehmen, wenn die Erwachsenen nach doppelter und dreifacher Moral leben? Die nächste Generation fällt noch weiter in den Zynismus und ihrer Ausschweifung zurück. Bis zum 13-15 Lebensjahr, kopiert ein Kind die Erwachsenen wie ein Äffchen. Erst später formt er seine persönlichen Ansichten, doch bis dahin ist seine Seele fast verdorben, da sie mit falschen Weltanschauungen verdreht wurde. Keine Eltern, keine Schulen und auch keine Kindergärten haben wahre geistige Kenntnisse. Die Moral zu predigen ist eine Sache, doch sich auch nach den Geboten zu verhalten und damit ein Beispiel sein – was ganz anderes.

Das Wort und die Tat müssen miteinander verschmelzen. Und wenn der Mensch nur die Gebote deklariert, wirkt seine Rede klanglos. Wie sehr ein Mensch sich auch maskiert, früher oder später kommt die Wahrheit immer ans Licht. Die Kraft des Wortes eines überzeugenden und praktizierenden Menschen ist unermesslich stärker, als die eines Theoretikers.

In letzter Zeit beobachtet man viele weibliche Männer. Das merkt man an ihrer Unsicherheit, Launenhaftigkeit und Eitelkeit… Und umgekehrt gibt es viele männliche Frauen: hart in der Karriere, aggressiv, kriegerisch usw. Woher kommt das?

Weil weder die Frau noch der Mann ihre Aufgabe auf der Erde erfüllen. «Verschwindend» wenige Männer sind zärtlich und treu, die auch noch im Stande sind, ihre Frau zu versorgen und zu beschützen. Noch weniger gibt es Frauen, die ihrem Mann in vollem Maße herzliche Wärme, Fürsorge und Liebe schenken können. Die moderne Frau ist dabei den Mann auch im Geschäftsleben, in der Politik und in der Wissenschaft zu überholen. Man kann auch sagen – sie stürzte sich in die Schlacht. Jedoch verlor sie bei Berührung der vielen groben Lebensseiten ihre wichtigste Gabe – die Weiblichkeit. Und wenn sie in Zukunft immer mehr und mehr sich mit äußeren Problemen beschäftigen wird, kommt es zur Entartung der Seele – das heißt, sie erhält männliche, kämpferische Eigenschaften.

Das ist unvermeidlich. Sozusagen, die Frau programmiert ihre Zukunft und in ihr geschieht eine Beziehungsumwandlung zur Welt. Dabei sind keine weiblichen Eigenschaften, wie Sanftheit und Zärtlichkeit vorherrschend, sondern Grobheit, Admiralität und Befehlston. Oft trifft man solche Frauen in leitenden Positionen.

Einmal trat eine Frau an mich heran und klagte, dass ihr bisher kein richtiger Mann begegnet ist. In so einem Fall sollte man sich die Frage stellen: Wieso führt einen das Schicksal immer mit schwachen Männern zusammen? Warum, auch wenn nur selten, zieht man dafür keine richtigen Männer an? Vielleicht weil man als Frau nicht wohlhabend (im Sinne der weiblichen Eigenschaften) genug ist? Sucht und behebt eure schwachen Stellen.

Man darf niemals nur einen Partner beschuldigen. Das gibt es nicht, dass einer absolut unschuldig ist und ein anderer recht hat. Wenn ihr seht, dass ein Mensch schwach ist, geht keine Verbindung mit ihm ein. Das ist doch von vornherein klar, dass er nichts Gutes zu bieten hat. Lernt euren Lebenspartner auszuwählen.

Wegen geistiger Unwissenheit, versank die Menschheit massenhaft in Klischees und sinnlosen Schuldzuweisungen. Auch Männer kamen zu mir mit ähnlichen Vorwürfen dem weiblichen Geschlecht gegenüber. Man fühlt gleich, wie sehr der Mann auf alle Frauen der Welt beleidigt ist. Es mangelt ihm an Aufmerksamkeit und betrogen wird er auch oft. Ich sage dann:
«Die ganze Ursache liegt in Ihnen. Sie trinken, sind ungepflegt und uninteressant. Weshalb sollte eine schöne und kluge Frau Ihnen ihre Aufmerksamkeit schenken? Womit wollen Sie sie begeistern? Aber die, die Ihre Geldbörse interessiert und die, die aus Langeweile einmal mit Ihnen schlafen wollen – gehören Ihnen. Die bleiben an Ihnen kleben und flüchten ebenso schnell. Doch wenn Sie mit solchen erbärmlichen Frauen nichts mehr zu tun haben wollen und Ihrer Traumfrau begegnen wollen, beginnen Sie mit der Arbeit an Ihrer Seele.»

Eine richtige Frau muss man erobern. Aber zuerst muss man sich das Recht auf ein Treffen mit solch einer Frau verdienen.

Ständig verurteilt der Mensch alle um ihn herum, nur nicht sich selbst und vergisst dabei das biblische Zitat: «… ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge…».
Manchmal gibt es ein heuchlerisches Bekenntnis, wie bei vielen falschen Gläubigen: «Ja, ich bin schlecht, ich werde von Oben bestraft…».
Darüber macht er sich noch lustig, weil er es endlich wagte, sich selbst zu beschuldigen! Er schwimmt lange in seiner falschen Beichte und merkt nicht, dass genau das die Heuchelei ist! Denn nach wirklichem Bekenntnis folgt der Kampf mit seinen Untugenden.
Das 21. Jahrhundert präsentiert derart öffentlich intime Beziehungen, dass es einem vorkommt, es gibt auf diesem Gebiet nichts Unbekanntes mehr.

Pornografie trat auch hervor. Welche Folgen haben solche Publikationen (Fotos und Filme)?
Das Verlangen danach, sagt über die Degradation der Seele aus. Lasst uns lieber über den Ehebruch reden. Wenn es keine Liebe gibt, bleiben gewisse Verhältnisse bestehen. Welche?
Sexuelle und astrale. Genau das ist Ehebruch – und Ehebruch ist ein Verstoß gegen Gottes Gesetz. Mit dem Verstoß verstümmelt man seine Zukunft. Die Folgen lassen nicht lange auf sich warten: ungesunde und nörgelnde Kinder, selbst krank… Der Ehestempel im Ausweis ist kein Freibrief zur Sünde.

Viele Sagen: «Ich verstehe die Gesetze nicht und will sie auch gar nicht kennen.» Warum weigert man sich? Weil man faul ist und sich mit der eigenen Seele nicht beschäftigen will. Faulheit oder Trägheit führt zur Unwissenheit und zur Ursachenunkenntnis eigener Probleme.
Sinngemäß bestimmt eigener Wille des Menschen auch seine Zukunft. Wenn die Seele wirklich sucht, wird sie den richtigen Weg unbedingt finden.

Wie erkennt und bestimmt man wahre Beziehung?
Wenn beide gerne beieinander sind, auch ohne Sex; wenn tiefer Respekt füreinander besteht, oder der Wunsch, seinem Partner eine Freude zu bereiten… Jedoch sich selbst dabei nicht aufdrängend, seine eigene Meinung nicht aufzwingend und die Harmonie nicht störend. Das gehört auch zur Freude – die Ruhe seines Partner zu bewahren. Ebenso sollte man über gewisses Taktgefühl verfügen. Man muss fühlen können – braucht der Mensch dich in diesem Moment oder nicht. Ein weiterer Bestimmungsfaktor ist, wenn man sich ein Kind vom geliebten Menschen wünscht.

Leider wird heute eine intime Beziehung bei einem Paar nur auf sexueller Ebene aufgebaut. Weniger noch, man will keine Verantwortung für den Partner übernehmen. Eine Stunde sexuellen Vergnügens und danach geht man am besten wieder getrennte Wege – das war´s. Ist das eines Menschen würdig?

Lüsternheit halten wir für Liebe?
Ja. Genau das ist die Entartung. Die Menschen hatten immer eine Wahl. Und da die Mehrheit freiwillig diesen Weg wählte, haben sie sich nach dem Gesetz Gottes einfach ihrer Zukunft beraubt.
Möglicherweise bedeutet völlige Harmonie in der Beziehung, dass beide Partner die gleiche geistige Entwicklungsstufe haben. Doch die innere Welt des Menschen ist komplex: sie besteht nicht nur aus Bildung, Kultur und Mentalität, ich würde sogar sagen, aus irgendeiner individuellen und einzigartigen Weltempfindung…

Ist es überhaupt einfach, die Liebe zu erkennen? Ist es nicht so, dass je mehr eine Person die Vollkommenheit anstrebt, umso weniger sie die Chance hat, ihrer Liebe zu begegnen? Und dann, verrät man unfreiwillig seinen Vorgänger, indem man sich auf endloser Suche befindet.
Jedem Verrat liegt der Wunsch einer glanzvollen Beziehung zugrunde. Wenn Mann und Frau sich in etwa gleich schnell entwickeln – intellektuell, geistig und physisch – sind sie aneinander interessiert. Doch wenn einer den anderen überholt und der andere bleibt zudem auch noch auf seiner alten Entwicklungsstufe stehen, so verliert der fortgeschrittene Partner sein Interesse und die Lust am Umgang. Ein Schwacher kann beim Starken immer gut schöpfen, dabei wird es dem Starken jedoch langweilig und öde. Doch wenn beide gleichermaßen heller werden, entscheidet die Frage des Neustandes.

Wozu braucht man eigentlich ständig geistige Entwicklung? Für die andauernde Verliebtheit, die sich ständig erneuern sollte und nicht erlöschen darf. Dann werden alle Paare sagen können: «Wow, mein Stern wird immer heller und besser… Ich brauche keine/n anderen mehr!» Darin befindet sich auch die goldene Saat. Gerade in Liebe gibt es kein altern der Seele, sondern nur Gewinn an Weisheit – nicht nur irdischen, auch der von Oben – vom Schöpfer gegebenen. So ist eine in Liebe lebende Seele schöpferisch aktiv und ihre Kreativität kennt keine Grenzen. Eine erleuchtete Seele beschäftigt sich mit Selbsterkenntnis und der Welt und verfügt über gewisse Anziehungskraft. So ein Mensch hat Lebenslust und ist für andere interessant.

Wir sprachen bereits, dass die Erneuerung im Geiste – eine Reinigung von geistiger Schändlichkeit bedeutet…
Ja, das ist eine schöpferische Arbeit. Daraus resultiert, dass man weniger eifersüchtig, wütend, beleidigt und ängstlich wird – es gibt weniger Vorwürfe dem Partner und dem ganzen Umfeld gegenüber.
Wozu braucht man eigentlich die Demut? Weil die Demut das Gegenteil von Hochmut ist. Zudem beseitigt der wahre Glaube die Angst. Ein tiefgläubiger Mensch ist gütig, leuchtend, lächelt freundlich – hat eine schöne Seele, ist äußerlich wie innerlich ruhig. Je länger er so lebt, umso mehr Freude bringt er seinen ihm nahestehenden Menschen.
Ohne geistigen Ursprung kann man nicht leben. Solange der Mann und die Frau dies nicht erkennen, braucht man keine Liebe und Harmonie in der Beziehung zu erwarten.

Vielleicht erfordert die Liebe zu «hohe» geistige Umwandlung und man bekommt Angst vor eigener Unvollkommenheit? Trafen Sie schon auf Menschen, die den Weg der Liebe gewählt haben?
Sogar unerwiderte Liebe ist ein Wohl. Nehmen wir an, ein Mann fühlt seine Schmählichkeit in Bezug zur Frau, die er liebt. Aber das ist doch ein Ansporn. Ändere dich, um sie zu erobern. Liebe – ist immer ein Impuls zur geistigen Entwicklung. Wahre Gefühle sollten immer mit tiefer Verehrung zu seiner Geliebten beginnen und dem Wunsch ihr zu dienen. Die Bestimmung des Mannes – zu dienen und zu beschützen, sollte ausgeprägt sein. Aber all das nur, wenn die Frau auch will, dass gerade dieser Mann sie beschützt. Und, zuerst muss man lernen, sich selbst zu beschützen. Eine richtige Frau wählt einen starken Mann aus. Das muss sie sogar. Aber gerade solche Frauen bleiben meistens einsam.

Warum?
Sie finden keinen gleichwertigen Partner und der Mensch lässt sich meistens nicht auf Kompromisse ein. Dafür bezahlt man mit der Einsamkeit. Entweder scheuen Männer solche Frauen, weil sie ihre Unwürdigkeit spüren, oder sie versuchen sie mit Geschenken zu kaufen. Wenn ein unwürdiger Mann versucht sie zu erobern – wird sie ihn immer diplomatisch und einfühlsam ablehnen.
Natürlich wird das den Mann verärgern und er schießt damit auf emotionaler Ebene astrale Pfeile in ihre Richtung. Davon wird es ihr selbstverständlich schlecht gehen, weil auf der Gefühlsebene, auch ohne Worte eine negative Einwirkung passiert. Das nennt sich Hass eines abgelehnten Männchens. Das ähnelt sehr einem Gorilla, der in seinem Rudel eine Ablehnung des Weibchens nicht verzeiht.

Frauen leiden sehr unter ihren äußeren Komplexen… Eine Frau sagte mal zu mir: «Mein Mann verlässt mich und ich bin erst 25 Jahre alt. Wie finden Sie mich?» Äußerlich sehr attraktiv, aber die Augen sind depressiv und traurig. Sie sagen weiter aus: «Mir geht es schlecht, ich bin krank, ich will nichts mehr…» Diese Schwäche merkt der Mann. Er fühlt nicht nur, dass diese Frau ihm keine Freude mehr bringt, er geht sogar weiter und befreit sich von seiner Unzufriedenheit.

Man darf nicht verzagen! Dabei findet eine bestimmte Ausstrahlung statt. Wenn du einen Überschuss hast, beginnen die Menschen zu dir zu kommen, damit du deinen Überschuss mit den anderen teilst. Und wenn man einen Mangel hat? Dann beginnst du unfreiwillig Menschen von dir zu stoßen. Zur Erklärung: «Es liegt nicht an Ihrem Äußeren. Nur gab es früher immer wieder Auffrischung in Ihrer Beziehung und nun ist es damit vorbei. Sie sind auf Ihrem geistigen Niveau stehen geblieben.»

Solchen Frauen schlug ich vor: «Ändern Sie Ihren Charakter.» Als Antwort kam: «Welchen Charakter? Wozu brauche ich diese Predigt, wenn mich mein Mann verlassen hat!?» Also, wenn ihr die Aufmerksamkeit wieder haben wollt – wahre Aufmerksamkeit und nicht nur eine Beziehung aus Pflichtgefühl – ändert und entwickelt euch geistig.

Nur eine schmutzige Scheidung rüttelt einen, oder nur manche wach, für die Suche nach den Gründen der Tragödie…
Leider versinken viele in komfortabler Lebenslage. Man wird geistig träge und möchte nichts wissen: «Es geht mir auch so gut.» Und erst wenn das Schicksal irgendein Unglück an die Oberfläche holt, erst dann beginnt man zu suchen: «Warum geht es mir so schlecht? Ich will glücklich sein…» Dann suche! Goethe sagte einmal: «Alles ist Kampf, Ringen. Nur der verdient die Liebe und das Leben, der täglich sie erobern muss.» Für das eigene Glück, sollte man jeden Tag seine Seele verteidigen und nicht beim Gehen einschlafen. Das Schicksal schiebt immer mehr nach. Ein ruhiges Leben braucht man nicht zu erwarten. Dafür hat die Menschheit zu viel gesündigt – wegen geistiger Trägheit, oder wegen dem Unwillen, den Sinn seines Daseins zu begreifen.

Fast in alle Mythen, Märchen und Legenden tauchen in der Regel neben der Liebe auch irgendwelche Hindernisse auf. –Lästereien, Machtspiele oder kulturelle Schwierigkeiten. Oft auch Lebensgefahr. Drumherum entstehen aggressive Wellen. Was geschieht dabei?
Darüber erzählen nicht nur Legenden, sondern unser Leben selbst. Die Liebe in den Menschen ist erkaltet. In unserer Welt regieren oft Faulheit, Geld, Gemeinheit und alles was damit verbunden ist. Und wenn ein Paar es wagt in dieser Welt sich zu erheben und zu lieben – ruft es in der Gesellschaft große Aggressivität hervor. Meistens verstehen die Menschen nicht mehr, was Liebe ist.

Das Böse ist auf Erden. In der Religion ist die Verkörperung des Bösen, genauer der Lüge – der Satan. Er ist auch die Anti-Liebe. Lästermäuler und böse Menschen sind Boten seines Ursprungs und versuchen den Liebenden zu schaden, weil sie selbst nicht fähig sind zu lieben.
Wenn wir über das wahre Christentum reden, so war Christus die Liebe selbst. Deshalb ist alles Böse auf Erden – der Anti-Christ.

Warum wurde zu allen Zeiten so heimtückisch und erfinderisch gegen die wahre Liebe gekämpft? Weil die Liebe der Wegweiser aus dem Lebenssumpf ist. Denkt nach, wenn alle wirklich lieben würden – würde das Böse die Macht über die Menschen verlieren. Die Finsternis würde fallen. Die Menschheit würde erwachen und es würde Paare auf Erden geben, die in Liebe leben würden. Dadurch würden die Kinder Vorbilder erhalten. Die Mehrheit würde gute Ehe führen… So würde jede neue Generation glücklicher werden als die zuvor und die Welt würde aufstehen und zum Licht gehen.

Liebe bedeutet immer ein Angriff auf den Satan. Satan weiß es und wird alle bösartigen Menschen benutzen, manche kommen auch aus der Verwandtschaft, um die wahre Liebe zu vereiteln – hierin liegt auch die Ursache der Aggression. Dafür kommt es oft zur Willkür und Verkniffenheit: Ein Mädchen muss unbedingt einen angesehenen Mann finden; dem Sohn möchte man durch Beziehung zur Karriere verhelfen… Aber man kann seine Verantwortung für seine Taten nicht auf jemand anders übertragen, weil man dafür mit seinem Schicksal bezahlen wird. Es ist schwer zu widerstehen, wenn Mann und Frau mehr dem materiellen Wohlstand zugetan sind. Nur die geistige Kraft beider – ist die Basis des Sieges.
Die Menschen müssen ihr Recht auf Liebe verteidigen. Lieben zu lernen – ist die Hauptaufgabe der Menschheit.

Über welchen Himmel spricht die Bibel, wenn sie sagt, dass die Ehe im Himmel geschlossen wird?
Im Himmel – bedeutet in wahrer Liebe. Wenn Mann und Frau einander wirklich lieben, so wird die Ehe im Himmel – genau gesagt im Geiste geschlossen. Ein Priester muss durch die Paare, die zu ihm kommen, hindurch sehen können, denn er ist doch der Bote der Höchsten Weisheit, sollte er jedenfalls sein.
Und wenn es keine wahre Liebe ist, sollte er warnend einwirken: «Ist noch zu früh, ihr seid noch nicht reif genug…» Eine Verbindung, die nicht auf Liebe basiert, muss man vermeiden, weil die Zukunft nur Beziehungskälte bringt… Oft denkt man an die Ehe, als an eine bequeme Bettstätte, doch in Wirklichkeit ist es eine hohe Zukunftsverantwortung. Wir verantworten uns für die Erziehung der Kinderseele, die geboren wird, die besser werden sollte als wir.
Der geistigen Evolution entsprechend, müssen die Kinder gerechter sein vor dem Gesetz, was auch bedeutet – viel glücklicher. Darin besteht auch der Sinn der Eheschließung. Doch wenn es keine Liebe ist, beschützt der Himmel solche Ehe auch nicht. Vor Gott ist das keine richtige Ehe, sondern eine Lebensgemeinschaft aus irgendwelchen anderen Motiven. Diese Motive sind unter anderem schönes Äußeres, sexuelle Reize, materieller Reichtum, vorteilhafte geschäftliche Beziehungen, Berühmtheit usw. Viele Frauen wählen aus Eitelkeit, ihren Partner aus ruhmreichen Kreisen aus. Doch eine richtige Frau versteht, dass die persönliche Geistigkeit wichtig ist.

Also, was Gott zusammengeführt – das soll der Mensch nicht scheiden… - ist allen bekannt. Damit nimmt man an, dass Gott die Menschen zu einer Ehe zusammenführt. Wie lässt es sich dann erklären, dass der Mensch nicht scheiden soll? Wie viele Dreiecksbeziehungen gab es schon in der Menschheitsgeschichte? Die dritte Person erscheint, und bringt meistens die Ehe auseinander. Wann ist die Scheidung gerechtfertigt?
Alles wurde zur totalen Unverständlichkeit gebracht und nur auf der irdischen Beziehungsebene definiert. Gott ist die Liebe. Und die Liebe vereint die Menschen. Was die Liebe vereint, kann der Mensch nicht trennen. Wenn ein Paar sich wirklich liebt, darf ein Dritter nicht zerstören. Es ist ein Verbrechen, solch einer Liebe im Wege zu stehen. Dort, wo es keine wahre Liebe gibt, begibt man sich auf die Suche von einem Körper zum anderen. Eine auf der Suche nach Liebe dürstende Seele, kann jedoch nur eine zu lieben fähige Seele finden, und keine mit nur schönem Äußeren.

Oft ist man der Meinung: «Du darfst das und ich nicht!?» Und wie oft wird betrogen und gedacht, es gibt eh keine Zeugen. Der Verstand versucht, sich vor den Schöpfungsgesetzen zu verstecken, doch das ist unmöglich. Die Gesetze wirken immer unparteiisch und sehen immer das verlogene Wesen des Menschen. Am Ende muss man sich mit seinem Schicksal verantworten. Dann hört man an allen Kreuzwegen das Gejammer: «Womit habe ich so ein schlechtes Leben verdient!?» Damit, dass du versucht hast, das unsichtbare und immer wirkende Gesetz Gottes zu übergehen.

Wenn man sich scheiden lässt und allein bleibt – ist das auch nicht richtig?
Alles was in dieser Welt geschieht, ist aus der Sicht des Höchsten Gesetzes gerecht. Für einen wahren Gläubigen gibt es nur eine Antwort: was wir säen, das ernten wir. Das Schicksal zu beschuldigen, ist gleichviel Gott zu beschuldigen, der diese Welt und die Gesetze erschuf.

Nach einer Scheidung, als ein freier Mensch, finden viele ihre zweite Hälfte nicht. Ich beobachte viele solche einsamen Menschen. Außerdem sind viele geschiedene Paare gezwungen, weiterhin zusammen zu leben, wenn es um die Frage des Wohnplatzes geht.
Warum finden manche ihr Glück nicht? Weil man im Geiste unwissend und faul ist, lebt nach falschen Prinzipien, oder überhaupt ohne Glauben, ohne Willen… Man muss die Schöpfungsgesetze begreifen und danach leben. Das ist alles. Das ist die Lösung für alle Probleme. Aber der Mensch hat keine Lust dazu. Viel mehr denken alle, ändern sollten sich immer die anderen, nur nicht man selbst. Mit dieser Einstellung verliert jeder Einzelne und im Großen und Ganzen – die ganze Menschheit.

Welches Rezept kann man einem Menschen geben, der Pech im Familienleben hatte?
Ich erklärte einmal einer Frau, die zu meinem Vortrag kam: «Warum suchen Sie erst jetzt nach Antworten und nicht schon vor dem Elend? Natürlich ist es jetzt schwer, aus den auf Sie eingestürzten Folgen rauszukommen, aber noch nicht zu spät. Dafür müssen Sie Ihren ganzen Willen und Ihre ganze Geduld für eine lange Zeit aufbringen.»

Gleich zu Beginn der Arbeit an sich selbst, eine glückliche Zukunft zu fordern, sogar nach einem oder drei Monaten, oder sogar nach einem Jahr, ist sinnlos, weil man bereits zu viele Fehler begangen hat. Vergebung braucht Zeit. Viele Jahrtausende lebt die Menschheit ohne Moral. Und wenn jemand persönlich immerwährendes Glück haben möchte, so wird es ihm kaum in dieser chaotischen und unmoralischen Welt gelingen. Noch weniger als das, man muss seine Untugenden besiegen, ohne auf das Verhalten seiner Mitmenschen zu achten. Lernt euch selbst zu analysieren, zu prüfen, sucht den Weg, lernt den Weizen von der Spreu zu trennen. Sucht und ihr werdet finden – wurde bereits vor mehr als zwei Tausend Jahren gesagt.

Nachdem ich das Interview mit Herrn Luzenko niederschrieb und nochmal durchlas, habe ich bemerkt, dass beim Wort Liebe, immer ein Zusatz wie wahre, richtige und reine verwendet wurde. Aber es gibt doch keine unwahre Liebe! Wie hartnäckig, viele Jahrtausende lang, vermischt die Menschheit dieses Höchste Gefühl mit irdischen Begierden, dass man dies heute besonders hervorheben muss: Das ist die Eine, die alle erwarten, aber die ständig entgleitet…

 


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