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ABD-RU-SHIN
Vorträge und Publikationen von J.N.Luzenko
J.N. LUZENKO

Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft

Die Zehn Gebote Gottes und das Vaterunser

Auf der Suche nach Gerechtigkeit

VORTRÄGE UND PUBLIKATIONEN VON
JURIJ NIKOLAEWITSCH LUZENKO

1 Vorwort - Buch "Auf der Suche nach Gerechtigkeit"
2 Wer hindert uns die Wahrheit zu erkennen? Wer trägt die Schuld an unserem Fall?
3 Weltaufbau
4 Der Sinn des Menschendaseins. Der Sündenfall.
5 Der Mechanismus, bei dem Krankheiten entstehen
6 Wo beginnt eine Krankheit?
7 Groll schlägt auf die Nackengegend
8 Wahrer Glaube bringt Gesundheit und Erfolg
9 Moralische Gesetze sind erstrangig, Gesundheit – zweitrangig
10 Wirkungsmechanismus des Gesetzes:«Was wir säen, das ernten wir».
Das Verständnis für Demut und Gerechtigkeit.
11 Mission Jesu Christi
12 Das Buch von Abd-ru-shin«Im Lichte der Wahrheit».
Die Fehler esoterischer und konfessioneller Theorien.
J.N. Luzenko
13 Die Ankunft des Menschensohnes, des zweiten Gottessohnes.
14 Das Jüngste Gericht und das Ende der Lügen-Ära.
15 Der Rettungsweg – die Erfüllung Gottes Gesetze
16 Arbeitsformen: Vorlesungen, Seminare, Schule
17 Gedanken, Gefühle, Empfindungen
18 Worin bestand der Fehler des Vaters Men
19 Klopfet an und es wird aufgetan
20 Das Schicksal spielt nicht mit dem Menschen
21 Warum werden wir krank?
22 Das Geheimnis des Familienglücks – liegt in uns selbst
23 Mann und Frau Interview mit J. N. Luzenko
24 Den Minotaurus töten
25 Den rechten Weg finden
26 Der wahre Sinn der zehn Gebote Gottes

 

10. Wirkungsmechanismus des Gesetzes: «Was wir säen, das ernten wir». Das Verständnis für Demut und Gerechtigkeit.

Demut – ist ein Eckstein am Anfang der Arbeit. Wir stören die Ordnung mittels unserer Taten, Gedanken, Worten und Gefühlen – mit fast allem. Ist der Mensch nicht neidisch oder geizig, so ist er wahrscheinlich schnell beleidigt, ärgerlich oder ängstlich. Deshalb haben wir alle sehr viele Fehltritte hinter uns. Wenn man einen Menschen für gut hält, bitte ich zu erklären, was man unter gut versteht.
Ich denke, dass ein guter Mensch – ein reiner Mensch ist, weil eigentlich Reinheit die Norm ist. Doch wir haben keine reinen Menschen.

So wird ein Mensch, wenn er irgendwann in seinem Leben verstanden hat, dass man nicht weiter wie bisher leben kann, zielstrebig versuchen, Gottes Gesetze zu verstehen: «Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.» (Apostel Paulus, Galater 6,7).

Folie 4.jpgFür jedes ausgesäte, noch so kleine, negative Korn, erhält man eine größere schicksalhafte Unannehmlichkeit.

Die Folge ist, dass Fehler aus der Vergangenheit, heute Leid bringen, es folgen schwarze Tage im Leben. Demut ist das Verständnis für die Wirksamkeit der Gesetze: Was du säest, das wirst du auch ernten.
Der Mensch mag seine Unannehmlichkeiten nicht ernten. Nach der Sünde, kommt auch mal die Zeit, sich zu verantworten, doch dann fragt man: «Womit habe ich das verdient? Warum wurde ich bestohlen? Wieso ist meine Firma bankrott gegangen? ...» Dann versucht man Rache, oder Selbstjustiz zu üben. Es wird vergessen, dass man irgendwann selbst schlecht gehandelt hat, was auch zu dieser oder jenen Situation führte.

Sogar ein tiefgläubiger Mensch, der regelmäßig in die Kirche geht, versteht oft nicht, dass man die Verantwortung für sein Fehlverhalten tragen und gelassen annehmen muss. Hat man irgendwo Schmutz hinterlassen, so sollte man auch würdig die Strafe ertragen können. Nicht einfach so, mit einem aufgesetzten Lächeln sagen: «Na gut, dann ernte ich eben.» und dabei innerlich beleidigt sein. Das ist Heuchelei. Man muss schon die innere Ruhe wahren und im Gleichgewicht bleiben können. Genau das ist wahre Demut. Nur auf diese Weise wird die Sünde wirklich erlassen – durch bewusste, ruhige Annahme der Strafe (Folgewirkung).

Jesus sagte: «Seid keine Heuchler» (Matth. 6) Handelt so wie ihr sprecht. Und als die Schüler fragten: Meister, sollten wir Almosen geben, fasten und in die Kirche gehen, antwortete Er, dass man das alles ehrlich machen sollte, ohne Heuchelei und ohne es zur Schau zu stellen. Wenn ihr das mit einem anderen Ziel tut, seid ihr Heuchler. «… sehet euch vor, vor dem Sauerteig der Pharisäer… » (Markus 8,15) Wenn ihr jemandem Almosen gebt, so muss es euch Freude bringen.
Doch wenn man es insgeheim bedauert: «…das Geld ist mir zu schade, aber dafür sehen die Leute, wie gut ich bin und der HERR sieht es vielleicht auch, vielleicht bekomme ich dafür auch etwas…», auf diese Weise beginnt man einen Handel mit dem HERRN zu treiben: DU mir – ich DIR. Diese Formel wird von vielen angewandt, die sogenannte Formel der guten Tat. Dem Menschen bringt es überhaupt nichts Gutes. Im Gegenteil, es wird gesagt, dass ein Heuchler doppelt so schlecht ist, als ein böswilliger Mensch. Ein böswilliger Mensch handelt offen und ein Heuchler tut nichts Gutes und versteckt noch seinen Eigennutz bei seinem Vorhaben.

Demut – ist Anerkennung der Wirkung des Gesetzes. Als ich das verstanden habe, dachte ich: Wie kann ich mich denn auf den Verrat meines Freundes beleidigen? Klar, diesen Menschen werde ich nicht mehr zu meinen Freunden zählen, doch ich werde auch keine einzige negative Emotion in seine Richtung senden. Ich habe keinen Hass oder Aggressionen gegen ihn. Natürlich verzeihe ich ihm. Ich sage zu mir selbst: «Ich werde mit ihm keine Freundschaft mehr pflegen, aber beschuldigen werde ich ihn auch nicht, weil ich verstanden habe – nach dem Gesetz der Wechselwirkung musste ich diese Unannehmlichkeit erhalten. Ich habe sie erhalten, durchlebt und ohne Beleidigung erkannt – so werde ich nie wieder handeln. Folglich: Das Gesetz Gottes erließ mir die Sünde und in meinem Rucksack liegt nun ein Stein weniger, ich fühlte mich befreiter.

Wenn ein Mensch seine Strafe nicht demütig annehmen kann, so wird seine Sünde/Vergehen in Form einer größeren Bestrafung in die Zukunft verlegt: Kannst du nicht annehmen, dann erhalte noch ein Mal, weil du noch eine Sünde begehst – du weigerst dich eine gerechte Strafe anzunehmen. Obwohl du bereits dafür leiden musstest, bekommst du nochmal die Strafe – wirst hoffentlich begreifen. Dabei wird der Druck erhöht. So wirkt ununterbrochen das Gesetz des Karmas (Schicksals) auf einen unwissenden und/oder ignoranten Menschen.

Du wirst nicht regungslos geschlagen, sondern erhälst immer stärkere Hinweise in deinem Schicksal: «Mensch, erkenne wo du Unrecht hast». Man sagt: «Das ist doch schwer». Aber warum schafft es einer und der andere nicht? Warum nicht? Hat er einen anderen Kopf oder andere Hände? Alles ist gleich. Womit wir feststellen müssen, dass es an den Eigenschaften des Menschen liegt. Was vielen fehlt, ist nur die Geduld, der Wille und die Demut.

Demut kommt vom Glauben an Gott und die Wahrhaftigkeit des Wissens. Und die Überzeugung davon, dass man genug Willen und Geduld hat, am harten Granit der geistigen Wissenschaft zu nagen. Nach einem investierten Tag fühlt man, dass es zu wenig ist – nach zwei, fünf, zwanzig Tagen, einem oder 15-ten Monat… fragt man sich: «Wie viel wird denn benötigt?» Soviel, bis man das Ergebnis erreicht hat. Denn davon hängen doch unser Leben und all unser weiterer Fortbestand ab.

Die Erde befindet sich bereits in einem sehr ernsten Zustand. Der Mensch zerstört sie ökologisch. Kann man denn das Problem der radioaktiven Müllentsorgung auf eine Weise lösen, indem man den Müll aus einem Land in das nächste transportiert? Früher oder später werden sowieso alle Länder darunter leiden. Die Erde wird politisch und ökonomisch stürzen. Die schrecklichsten Menschen sind an der Macht – woher kommen sie?

Durch falsche Eheschließungen, ohne Liebe, inkarnieren Seelen, die überhaupt kein Recht mehr haben, auf der Erde zu leben. Man hat Brücken (energetische) zur Hölle gebaut, womit schwarze Seelen herauf kommen.

Wir haben gegen das Gesetz verstoßen und unser Gleichgewicht verloren. Nun, um die, die uns quälen unschädlich zu machen, kam ein zweiter Bote Gottes. Doch dazu komm ich später, erst möchte ich das Thema abschließen.

Sobald der Mensch demütig wird, beginnt er die Wirkung des Gesetzes zu verstehen. Ich habe diese Formel absolut klar verstanden: Wenn ich mich auf meine Freunde beleidige, mich über irgendwelche Lebenssituationen ärgere, dann wird mir die Sünde nicht verziehen. Damit werde ich mich selbst endlos beuteln. Das wollte ich erfahrungsgemäß prüfen.

Ich habe meinem Kumpel verziehen, der mir noch etwas schuldete usw.… Nach einigen Monaten bemerkte ich, dass meine Krankheiten erstaunlich schnell weniger wurden. Mit 46 Jahren war ich schon fast ein Krüppel und nach nur ein paar Monaten wurde ich fast gesund. Nach zehn Monaten bemerkte ich, dass mein Leben sich veränderte.

Als ich die Wirkung des Gesetzes begriff, wurde mir klar, warum wir alle leiden. Stellt euch unsere ganze Nation vor, die sich über die schlechten Politiker, Beamte und Geschäftsleute aufregt, oder ein Teil der Menschen versucht, mit Protesten die Gerechtigkeit zu erwirken.

Die Liebe Gottes – ist auch die Gerechtigkeit. Im Matthäus-Evangelium steht geschrieben, dass mit steigernder Gesetzlosigkeit, die Liebe in vielen erlischt, d. h. es wird keine Gerechtigkeit zwischen den Menschen mehr geben, weil wir von Gott die Liebe in Form der Gerechtigkeit erhalten. Die Gerechtigkeit fehlt – so denken wir. Doch in Wirklichkeit ist die Welt sehr genau und gerecht. Die Gesetze wirken erstaunlich genau und immer. Wir sind es, die nicht nach diesen Gesetzen leben und sie nicht befolgen wollen.

Viele reden darüber, doch wir sollten nicht reden, sondern ausführen. «Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.» (Römer 2,13)

Darüber sprachen die Propheten. Vor 5000 Jahren kam Krishna und Zoroaster aus der Sphäre der Ersterschaffenen, auch Moses vor ca. 3.000 Jahren und Johannes der Täufer. Direkt von Gott kam Jesus Christus.

 


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